Government is watching you

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Sie ha­ben nichts zu ver­ber­gen?

Dann las­sen Sie doch mal die Hosen run­ter und er­leich­tern sich in der Öffentlichkeit.  Am 18.Juni  mach­te die Amnesty International Hochschulgruppe der FU Berlin mit die­ser Aufforderung und der Attrappe ei­ner Toilette auf die Bedeutung des Rechts auf Privatsphäre auf­merk­sam. Ihr Stand vor dem Henry-Ford-Bau in­for­mier­te über Menschenrechte im di­gi­ta­len Zeitalter und den Bedarf nach ge­setz­li­chen Regelungen zu ih­rem Schutz.

Die Digitalisierung ist gleich­zei­tig Chance und Bedrohung für Menschenrechtsarbeit. Im Arabischen Frühling dien­ten so­zia­le Netzwerke zur Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen und der Vernetzung von Aktivist*innen. Doch das Internet kann von Regierungen auch zur Überwachung, Zensur und Bestrafung von Menschenrechtsverteidiger*innen ein­ge­setzt wer­den.  Prominentestes Beispiel ist der Blogger Raif Badawi, der we­gen des Betriebs ei­ner po­li­ti­schen Webseite, zu 1000 Peitschenhieben, ei­ner Geldstrafe und Gefängnis ver­ur­teilt wur­de.

Es be­steht auch in west­li­chen Staaten die Gefahr, dass Regierungen die Arbeit von NGO’s über­wa­chen und be­schnei­den. So wur­de im Rahmen des NSA-Skandals öf­fent­lich, dass die Nachrichtendienste des Vereinigten Königreiches pri­va­te Kommunikationsdaten von Amnesty International in London ab­ge­fan­gen ha­ben. Eine stän­di­ge staat­li­che Kontrolle führt da­zu, dass sich Menschen selbst zen­sie­ren. Sie schränkt die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ein. Deshalb setzt sich Amnesty International für ein Ende der Massenüberwachung und den Schutz der Privatsphäre ein.

Machen Sie mit und un­ter­schrei­ben Sie die Online-Petitionhttp://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=10385&d=1

 

 

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