Dein Zeichen gegen Rassismus

Am Dienstag, den 17.05., haben wir mit einer Aktion im Henry-Ford-Bau der Freien Universität auf Menschenrechtsverletzungen in Deutschland aufmerksam gemacht. Bei der Aktion machten wir rassistische Gewalt in unserer Stadt und Region sichtbar und setzten gleichzeitig mit Botschaften ein starkes Zeichen gegen Rassismus.

Rassismus kann viele Formen annehmen und hängt mit verschiedensten Menschenrechtsverletzungen zusammen. Die Zunahme rassistischer Gewalt in Deutschland insgesamt und im Osten der Republik im Besonderen hat die Bewegung von Amnesty International dazu veranlasst, eine eigene Kampagne zu dem Thema ins Leben zu rufen. Einerseits möchten wir über Einzelfälle informieren und uns so einer Kultur des Wegsehens entgegenstellen, schließlich wird rassistische Gewalt bis heute nicht als solche erfasst und anerkannt. Andererseits möchten wir mit starken Botschaften zeigen, dass wir rassistische Gewalt nicht hinnehmen und den Schutz vor bzw. Aufklärung solcher Verbrechen fordern.

Rassistische Diskriminierung ist bereits seit 1961 durch eine internationale Konvention geächtet und die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, ihre BürgerInnen vor dieser zu schützen. Auch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte schließt rassistische Diskriminierung in Artikel 2 aus.

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Starke Botschaften gegen Rassismus

Jede/jeder konnte sich an unserem Aktionsstand mit einer Botschaft unter dem Hashtag #noracism fotografieren lassen und Teil eines ‘anderen’ Bildes von Ostdeutschland werden. Aus den Bildern wurden große Collagen erstellt, welche aus allen Bundesländern Ostdeutschlands zusammengetragen wurden und am 4. Juni 2016 bei der Abschlussaktion der Kampagne in Magdeburg präsentiert wurden. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass Freiheit vor rassistischer Diskriminierung und Schutz vor rassistischer Gewalt unveräußerliche Menschenrechte darstellen.

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