Mahnwache zum Besuch des Mexikanischen Präsidenten


Anlässlich des Besuchs von Präsident Peña Nieto am 11. und 12. April in Berlin veranstaltete die Lateinamerika-Gruppe  eine Mahnwache.

Er kam, um die deutsch-mexikanischen Beziehungen zu zelebrieren. Wir von Amnesty International wollten jedoch die in Mexiko vorherrschenden Missstände nicht unangesprochen lassen. Die Anwendung von Folter oder das Entführen politischer Gegner durch Polizei und Militär ist in Mexiko noch immer an der Tagesordnung.

Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt wurde dazu aufgerufen, der deutsch-mexikanischen Zusammenarbeit zur Unterstützung von Menschenrechtsverteidiger_innen vor Ort mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Es wurde der Beispielfall der 43 verschwundenen Studenten aus dem mexikanischen Bundesstaat Guerrero aufgegriffen, der vielen bekannt sein wird.

Eindrucksvoll war die schiere Lautstärke und wie weit es im Regierungsviertel hallte, als wir lautstark protestierten. Besonders als die Menge laut bis 43 zählte, um ihre Solidarität mit den Studierenden zu bezeugen, wurde einem die Tragweite der Schicksale der jungen Menschen eingehend bewusst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.