Benefizabend im MIKZ – Mit Electro gegen moderne Sklaverei

Ein Herz für Amnesty

Unter diesem Motto veranstaltete die Amnesty International Hochschulgruppe an der FU Berlin am 02. Dezember 2011 einen Benefizabend im Kulturzentrum M.I.K.Z. – Multifunktionales Internationales Kultur Zentrum. Es war gleichzeitig der Internationalen Tag zur Abschaffung der Sklaverei und so sollte der Benefizabend auf das Problem der modernen Sklaverei aufmerksam machen und Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder Einzelne seinen Beitrag gegen Sklaverei leisten kann.

Moderne Sklaverei

Zu Beginn des Abends klärte Mathias John, Rüstungsexperte von Amnesty International in Deutschland, in einer Infoveranstaltung über moderne Formen der Sklaverei auf. Offiziell ist diese heute in allen Staaten der Welt abgeschafft. Die Realität sieht jedoch anders aus: Anti-Slavery International schätzt, dass rund 12,3 Millionen Frauen, Männer und Kinder in sklavenähnlichen Verhältnissen leben. Menschenhandel und Zwangsarbeit sind in vielen Ländern noch an der Tagesordnung, häufig werden Kinder zur Arbeit in Haushalten, auf Plantagen oder im Bergbau gezwungen. Die Verantwortung zur Bekämpfung dieser Formen der Sklaverei liegt nicht allein bei Regierungen, sondern auch bei den Unternehmen, die Produkte aus Zwangsarbeit über ihre Lieferkette beziehen.

Dance for Change – Break the Chains!

In der anschließenden Electro-Party sorgten elf Berliner Szene-DJs für volle Dancefloors im M.I.K.Z. und setzten damit ein lautes Zeichen gegen Unterdrückung und Zwang. Mit dabei waren:

Die Arbeit der DJs und der Ton- und Lichttechniker von Telekollegen war an diesem Abend ehrenamtlich, ihnen und der Partyreihe “Ein Herz für Hänger” gilt unser besonderer Dank. Ohne sie wäre der Benefizabend kein so großer Erfolg geworden. Alle Einnahmen des Abends gingen der Menschenrechtsarbeit von Amnesty International in Deutschland zugute.

Hier könnt ihr euch den Flyer für den Benefizabend anschauen.

Hier geht es zum Facebook-Event.

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Weitere Informationen zum Thema moderne Sklaverei findet ihr hier:

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